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Haranni-Gymnasium Herne
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Austausch mal anders. Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der 7. und 8. Klassen des Haranni-Gymnasiums reisten vom 11. bis 16. Juni 2018 mit der Bahn nach Bad Ems, um dort in der Jugendherberge 5 Tage lang gleichaltrige Franzosen zu treffen, sie kennen zu lernen und mit ihnen zu spielen und zu arbeiten.
Das Haranni-Gymnasium hatte bisher nur einen Schüleraustausch für Französisch-Schüler der Sekundarstufe II. Nun hat Französischlehrer Daniel von der Heyde Kontakte zu einem Collège in St. Hilaire de Loulay in der Nähe vom westfranzösischen Nantes geknüpft, um auch für die 7. und 8. Klassen einen Frankreichaustausch zu ermöglichen. Diese erste Begegnung mit den Kolleginnen und Schülern aus Frankreich an einem „dritten Ort“, das heißt nicht in Herne und nicht in Frankreich, bot den Raum sich zu beschnuppern und intensiv miteinander zu arbeiten. Die Begegnung stand unter dem Motto „Europa und deutsch-französische Freundschaft in Bild, Film, Ton und Musik“: Die deutschen und französischen Schüler haben an den 5 Tagen die beschauliche Kleinstadt Bad Ems an der Lahn „unsicher“ gemacht und in stets gemischtsprachigen Gruppen ihre Vorstellung von Europa und der deutsch-französischen Freundschaft, auch unter dem Aspekt der 55 Jahre Elysée-Vertrag in 2018, in Bild, Film, Rap und „lipdub“ zur Europahymne bewusst gemacht, entwickelt und dargestellt. Dabei sollten auch die Erlebnisse bei gemeinsamen, auch sportlichen Aktionen und bei verschiedenen Besuchszielen helfen: Koblenz („Deutsches Eck“) und Bonn (Beethovenhaus und Haus der Geschichte). Ein weiterer Schwerpunkt war die Spracharbeit, da die Schülerinnen und Schüler jeweils nach 1-3 Jahren Unterricht in der Zielsprache ihre Sprachkompetenz, v.a. im Bereich Alltags- und Themen-Wortschatz, durch Sprachspiele und Sprachanimation erweiterten.
Besonders fruchtbar war natürlich der persönliche Kontakt, der sich von Tag zu Tag entwickelte. Dies wurde auch dadurch gefördert, dass die Teilnehmer in binationalen Zimmern untergebracht waren. So wurde anfängliche Zurückhaltung zu enger Freundschaft: „Ich wusste gar nicht, dass Franzosen so nett sein können!“ und „Ich vermisse sie so!“ waren die Äußerungen der Deutschen auf der Rückfahrt und die Tränen liefen beim Abschied. Eine gute Voraussetzung für einen dauerhaften Austausch.
Die „Drittortbegegnung“ wird vom Deutsch-französischen Jugendwerk (DFJW) finanziell und inhaltlich unterstützt und das ist gut so: Hier wurde sehr deutlich, wie gut und wichtig ist, Kontakte zu unserem französischen Nachbarn zu festigen und schon früh damit anzufangen.

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