Die Schule mit Hand und Herz

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humanitre schule 2018 bild107.02.2018, 8.00 Uhr morgens, Raum 413 im Haranni-Gymnasium: 21 herausgeputzte (Dresscode: schick!) Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe „Humanitäre Schule“ sitzen erwartungsvoll und relativ ahnungslos im „Plenarsaal“ und warten auf weitere Informationen über das anstehende Planspiel.

Bisher war die Kampagne "Humanitäre Schule" vor allem ein theoretisches Konstrukt, an diesem Tag wird es ernst und praktisch, denn die Schüler/innen haben sich dazu bereit erklärt, das Planspiel „Help“ zu spielen.

In diesem Planspiel geht es um einen fiktiven Konflikt zwischen dem fiktiven afrikanischen Land Malea und dessen Provinz Lufar. Die Kämpfe um das Ölvorkommen und die Unabhängigkeit Lufars haben schon viele Tote gefordert und, unter anderem durch einen anhaltenden Flüchtlingsstrom, eine humanitäre Katastrophe ausgelöst.

Die Schüler/innen der Projektgruppe schlüpfen in dem Planspiel in verschiedene Rollen der einzelnen Beteiligten. Es gibt neben den Vertretern der beteiligten Länder und Provinzen auch Vertreter der Presse, des internationalen Roten Kreuzes, der Vereinten Nationen.

Nach einer Einarbeitungszeit in die Einzelheiten des Konfliktes und die Forderungen der eigenen Partei erfolgt eine Auftaktkonferenz, anschließend gibt es Gespräche zwischen den einzelnen Parteien und schlussendlich eine Abschlusskonferenz, in der die geschlossenen Verträge geprüft und bestenfalls von den Vereinten Nationen abgezeichnet werden.

Eine besondere Schwierigkeit stellen dabei die Top-Secret-Informationen dar, welche den Verhandlungen immer wieder eine neue Richtung geben. Nicht selten ist auch von Fake-News die Rede.

Unsere drei humanitären Scouts, Johanna Röttsches, Sümeyye Kozan und Nick Krämer, die an einem Wochenendseminar vom Deutschen Jugendrotkreuz geschult wurden, spielen die Vertreter der Vereinten Nationen und sind zugleich die Spielleitung, die das Planspiel vorbereitet, organisiert und anleitet.

Zwischendurch bekommen wir sogar Besuch von der WAZ und von Radio Herne 90.8, hier der Audio-Mitschnitt.

Die Feedback-Runde am Ende des Tages zeigt, dass die Schüler/innen das Planspiel interessant und spannend fanden und darin eine Möglichkeit sahen, sich einem doch recht häufigen Konflikt einmal auf praktischer Ebene zu nähern. Als betreuende Lehrerinnen konnten wir beobachten, dass einige Schüler/innen ihre Rolle sehr ernst nahmen und diese sehr detailreich verkörperten, wie z. B. die Vertreter des diktatorischen Staates Malea.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Zertifizierung als Humanitäre Schule wird sein, ein eigenes humanitäres Projekt zu entwickeln und durchzuführen. Das Engagement und der Einfallsreichtum der beteiligten Schüler/innen werden bestimmt etwas ganz Tolles hervorbringen. Wir sind gespannt.

Weitere Eindrücke:

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Sandra Widera

Hier der dazu passende WAZ-Artikel vom 24.02.2018

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