Die Schule mit Hand und Herz

Kontakt

Haranni-Gymnasium Herne
Hermann-Löns-Straße 58
D-44623 Herne
Telefon: (0 23 23) 16-22 11
Telefax: (0 23 23) 16-28 27
info@haranni-gymnasium.de

Am 01.03.2019 konnten Teile der Schülerschaft aus den Jahrgängen der EF und der Q1 nach Rom fahren und an der Latein-Studienfahrt teilnehmen. Nach dem wir die ersten vier Stunden des Unterrichts überstanden hatten, die Q1 hatte schließlich noch ihre geliebten Leistungskurse, trafen sich alle am Herner Bahnhof. Die 40-minütige Bahnfahrt zum Düsseldorfer Flughafen ging schnell um, so dass wir bald darauf an unserem Schalter einchecken konnten. Als das auch wirklich alle geschafft hatten, man wollte erst zwei von uns aus Mangel an Plätzen zuhause lassen, hatten wir noch gute zwei Stunden, um den Flughafen zu erkunden. Mit „Freude“ durften wir nämlich feststellen, dass unser Flieger Verspätung hatte. Wenigstens hatten wir so genug Zeit, um was zu essen, so dass wir bald darauf gut gestärkt an Bord unserer Maschine gehen konnten. Die Crew erwies sich als äußerst humorvoll und zuvorkommend. Der italienische Steward hatte immer einen Witz auf Lager, besonders für Frau Leogrande, die er, wie er uns verriet, besonders charmant fand.

Unser Bus holte uns bald darauf am Flughafen Fiumicino ab und brachte uns zum Hotel. Spätestens auf der Fahrt sollte jetzt auch wirklich der Letzte mitbekommen haben, dass wir uns nun nicht länger im regelaffinen Deutschland befanden, wie man unschwer am typisch italienischen Fahrstil unseres Busfahrers erkennen konnte. Nachdem er sich am Telefon genug über den bösen, bösen Kollegen aufgeregt hatte, welcher uns einfach so, ohne sich angekündigt zu haben, überholt hatte, und nachdem er auch die letzte Buspanne an einer Ampel stehend behoben hatte, setzte er uns bald darauf am Hotel Tempio Di Pallade in Rom ab. Gegen 22 Uhr gingen wir dann alle zusammen im naheliegenden Restaurant Il tempio di Minerva essen, natürlich gab es Pizza und Pasta!

20190302 004740

 

Erschöpft von der Anreise gingen wir danach schlafen, denn am nächsten Tag wartete ein langes aber sehr spannendes und vielseitiges Programm auf uns.

Frühstück um 8 Uhr ist der Traum jedes Vollblut-Touristen, so dass man uns diesen natürlich auch erfüllte! Kurz darauf trafen wir uns vor dem Hotel, um zu unserem ersten Programmpunkt des Tages aufzubrechen, das Colosseo di Roma! Es stellte sich schnell heraus, dass wir nicht die einzigen an diesem schönen Tag waren, die die Idee hatten, sich dieses Stück italienische Kultur anzusehen, so dass wir erst einmal Zeit hatten, Fotos zu machen und ein bisschen die Gegend zu erkunden, während sich Frau Leogrande auf die Suche nach dem Gruppeneingang machte.
Als wir es dann endlich geschafft hatten, bot sich uns ein atemberaubender Blick ins Innere des Colosseums!

20190302 104705

Auch dort hatten wir wieder die Möglichkeit, in Dreiergruppen alles alleine zu erkunden und anzuschauen. Der nächste Punkt auf unserer Liste war das Forum Romanum, welches einen ganz besonderen italienischen (römischen) Flair versprühte, und uns somit einen guten Anlass für ein Gruppenfoto bot. Kurz darauf machten wir uns auch schon auf den Weg zu den Musei Vaticani, den vatikanischen Museen. Unsere dänische Museumsführerin „überzeugte“ schon bald mit ihrem Denglisch, gab sich jedoch größte Mühe, uns die Gemälde, Wandteppiche, die vatikanischen Gärten, sowie last but not least die Sixtinische Kapelle näher zubringen, was ihr aber auch wirklich gelang! Unsere Führung endete vor dem faszinierenden Petersdom, in welchen wir auch einen Blick werfen durften.

Bald darauf brachen wir zu unserer 45-Minütigen (da sag nochmal einer die Jugend von heute sei unsportlich!) Wanderung mit dem Ziel der Spanischen Treppe auf. Auf unserem Weg kamen wir an der Engelsburg vorbei. Die war ebenfalls ein Foto wert und landete kurzerhand auf unserem schuleigenen Instagram-Account.

Kurze Werbeunterbrechung: @das_harannigymnasium

Am Piazza di Spagna angekommen machten wir den restlichen Abend Rom alleine unsicher. Gute Restaurants gibt es in Italien bekanntlich genug! Ein paar von uns machten sich auf den Weg zum - gefühlt - 100 Kilometer entfernten Hard-Rock-Café-Shop und konnte so den Petersdom noch einmal im Dunkeln bestaunen. Der abendliche Treffpunkt war die Fontana di Trevi in welchen wir alle natürlich noch eine Münze werfen mussten, wir wollen doch wieder kommen! Die Mehrheit der Gruppe war dafür, den Rückweg auch noch zu Fuß zu laufen, so dass wir auch noch einmal die Chance hatten, bella Roma bei Nacht zu sehen! Die Schrittzähler auf unseren Handys zeigten am Ende des Tages um die 30.000 Schritte, an Bewegung mangelte es uns also definitiv nicht, so dass wir am Ende des Tages zwar müde, aber gut gelaunt in unsere Betten fielen.

Auch der dritte Tag ging ungemütlich früh los, wir hatten aber auch wieder ein straffes Programm! Es startete mit einer dreistündigen Stadtführung. Angefangen bei der Trajansäule über das Monumento Nazionale Vittorio Emanuele bis hin zum Pantheon hat uns der tour guide alles mit großer Interaktions- und Kommunikationsfreude gezeigt. („Seht ihr?‘‘, „Versteht ihr?‘‘)

Über die verschiedenen Epochen und deren unterschiedliche Bauweisen wussten wir nun so gut Bescheid, dass wir auch nach der Führung noch bei vielen Gebäuden überlegten, in welcher Epoche es wohl gebaut sein könnte. Bildungsauftrag erfüllt!
Nach einer kleinen Pause machten wir uns als Gruppe erneut auf den Weg. Diesmal steuerten wir den Circo Massimo an! Wirklich Lust ein paar Runden um das doch sehr umfangreiche Feld zu laufen, hatten wir dann doch nicht, so dass wir es kurzerhand vorzogen, uns ein Weilchen hinzusetzten und die Sonne zu genießen. Das Wetter war die ganzen Tage über schon super! Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein, was will man denn mehr?! Nach unserer kleinen Ruhepause stiegen wir in die U-Bahn, die immer unglaublich voll war. Eigentlich können wir froh sein, dass wir nicht die Hälfte der Gruppe gänzlich verloren haben... Unser Ziel war die Terrazza del Pincio, eine Aussichtsplattform, von der aus man der Sonne über dem wunderschönen Rom beim Untergehen zusehen konnte. Wirklich ein atemberaubender Ausblick! Einziges Manko: Keine einzige Toilette da oben funktionierte, so dass man uns arme Schüler, die ja nicht schon genug gelaufen waren, die ganzen Treppen, die zur Plattform führten, wieder herunterlaufen ließ, um ein „nahegelegenes“ Restaurant aufzusuchen. Dann machten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg. Um den Abend ausklingen zu lassen, ging einer kleiner Teil der Gruppe, ein sehr kleiner Teil, um ehrlich zu
sein, noch mit Herrn von der Heyde und Frau Leogrande etwas trinken. Die Übrigen schienen zu erschöpft zu sein und gingen lieber ins Hotel.

20190304 165759

Nun schreiben wir auch schon den 4. März, unser letzter Tag! Der will genutzt sein, dachten wir uns und das taten wir auch! Am Vortag war Herr von der Heyde einer ganz vorzüglichen, kleinen Eisdiele auf die Schliche gekommen, welche sich in einer der typischen kleinen Seitensträßchen nahe der Spanischen Treppe versteckt haben musste. Mindestens ein richtiges, italienisches Eis muss man ja wohl gegessen haben, bevor man Bella Italia wieder verlässt, so dass sich fast die ganze Gruppe noch einmal auf den Weg zur Venchi-Eisdiele machte! Beim Bestellen ließen wir Herrn von der Heyde den Vortritt, der natürlich gekonnt in perfektem Italienisch bestellte, kein Wunder! Die Ausprägung dieser Sprache am Haranni hält sich auch leider wirklich in Grenzen! (Wofür haben wir ihn das eigentlich für teuer Steuergeld studieren lassen?) Im Umkehrschluss brachte uns das dann natürlich auch nicht ganz so viel Hilfe wie erhofft... Spätestens den Preis des Eises haben wir dann aber alle verstanden, 5 Euro für zwei „Kugeln“ sind auch wirklich schon ein Hammer! Aber auch wenn Italien teuer ist, schmecken tut´s da fast überall, so auch unser Eis!

Bella Italia

Nach einer letzten Stunde, die wir alleine in Rom verbringen durften, ging es dann auch schon zurück zum Hotel, wo uns der Bus abholte und zum Flughafen brachte. Unser Pilot bescherte uns bei der turbulenten Landung noch einmal einen letzten Nervenkitzel, indem er uns bat, bei einer möglichen Evakuierung der Maschine doch bitte ruhig zu bleiben. Letztendlich landeten wir jedoch alle sicher in Köln-Bonn!
Frau Leogrande schien es dann noch einmal richtig eilig zu haben und legte mit uns, und unseren Koffern (!), einen Sprint zum Fahrkartenautomaten hin, so dass am Ende auch wirklich alle legal nach Herne zurück fuhren. Da es Rosenmontag war, hatten wir jede Menge lustige Reisebegleiter bei uns im Zug, unter anderem auch eine nette ehemalige Schülerin von Herrn von der Heyde, die ihn sogar, trotz ihres gestiegenen Alkoholpegels wieder erkannte! Gegen 23 Uhr am Abend kamen wir wieder in Herne an. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß und bedanken uns bei Frau Leogrande und Herrn von der Heyde für diese phantastische und gewinnbringende Reise!

Ellen Niesel, Q1

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok