Die Schule mit Hand und Herz

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Vorlesewettbewerb

Bundesweit lesen jedes Jahr rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels um die Wette. Damit ist er einer der größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Der Vorlesewettbewerb startet jeweils im Oktober an den Schulen und verläuft über mehrere regionale und länderweite Etappen bis zum Bundesfinale im Juni in Berlin.
Auch in diesem Jahr holten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 des Haranni Gymnasiums ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und lasen sich gegenseitig vor, um optimal auf den 61. Vorlesewettbewerb vorbereitet zu sein. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörerinnen und Zuhörer zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg. Besonders gut – da war sich die Jury, bestehend aus Lehrern und Oberstufenschülern, einig - gelang dies Liliya Habrichi aus der 6c. Sie las aus Michelle Pavers „Wolfsbruder – Chroniken der dunklen Wälder“ vor und gewann damit den Schulentscheid.

Liliya Vorlesen
Beim Kreisentscheid am vergangenen Montag im Literaturhaus trafen nun die 11 Schulsieger der weiterführenden Schulen der Stadt Herne aufeinander. Vorgelesen wurde in der ersten Runde eine selbst ausgewählte und vorbereitete Textstelle, in der zweiten Runde folgte der Vortrag eines Fremdtextes. „Liliya hat in beiden Runden wirklich toll gelesen und das Haranni Gymnasium wunderbar vertreten.“, sagte Frau Zepek, die Liliya zum Wettbewerb begleitet hatte.
Auch wenn am Ende nur einer gewinnen konnte, musste sich doch niemand als Verlierer fühlen, denn immerhin geht es ja um die Freude an Büchern und den Spaß beim Lesen! Und das hatten bei dieser Veranstaltung nun wirklich alle.

Interview mit der Schulsiegerin Liliya Habrichi
Welches Buch hast du für den Kreisentscheid ausgewählt?
Liliya: Ich habe mich für das Buch „Betty und ihre Schwestern“ von Louisa May Alcott entschieden. Es geht darum, dass die Familie March mit ihren vier Töchtern zur Zeit des Bürgerkriegs ohne den Familienvater zurechtkommen muss, weil dieser als Geistiger an der Front ist. Die Schwestern wachsen auf und entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen. Das ist interessant zu lesen.
Warum hast du dich gerade für dieses Buch entschieden?
Liliya: Es wurde zwar vor hundertfünfzig Jahren geschrieben, aber es behandelt immer noch aktuelle Themen wie Familienzusammenhalt, Krieg oder Krankheit.
Welche Textstelle hast du beim Kreisentscheid vorgelesen?
Liliya: Ich habe die Textstelle vorgelesen, in der Betty, die eher ein stilles Mauerblümchen ist, an Scharlach erkrankt, und nun alle erkennen, wie wichtig sie eigentlich für den Familienzusammenhalt ist. Da werden vor allem Jos Gefühle deutlich.
Wie war die Teilnahme am Vorlesewettbewerb für dich?
Liliya: Bevor ich auf die Bühne gegangen bin, war ich richtig aufgeregt. Aber als ich dann angefangen habe zu lesen, habe ich mich nur noch auf mein Buch konzentriert und dann war ich nicht mehr so nervös. Das Publikum war toll und hat für jeden geklatscht. Ich würde immer wieder am Vorlesewettbewerb teilnehmen.

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