Die Schule mit Hand und Herz

Kontakt

Haranni-Gymnasium Herne
Hermann-Löns-Straße 58
D-44623 Herne
Telefon: (0 23 23) 16-22 11
Telefax: (0 23 23) 16-28 27
info@haranni-gymnasium.de

Stand: 19.08.2020

Das Haranni-Gymnasium ist ein innerstädtisches Ganztagsgymnasium, an dem ca. 630 Schülerinnen und Schüler von regulär 54 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Zwei Aspekte sind maßgeblich für die Rahmenbedingungen unseres Unterrichts: Einerseits die Organisationsstruktur des Ganztags (AGs, Betreuung, Mittagessen, Lernzeiten, etc.) und andererseits die enge Kooperation mit zwei weiteren Gymnasien (OHG, PG) und Gesamtschulen (MCG, EFG) sowohl in der Sekundarstufe II als auch vereinzelt in der Sekundarstufe I.
Umso wichtiger und zwingend ist daher ein dezidiertes Hygienekonzept, welches wir konsequent umsetzen. Am Haranni-Gymnasium gelten folgende Regelungen zur Eindämmung des Infektionsrisikos gemäß der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung, ab 14. August 2020 gültig):

ALLGEMEIN
• Auf dem gesamten Schulgelände und im Schulgebäude besteht für alle anwesenden Personen fortlaufend die Pflicht, einen Mund- und Nasenschutz (MNS) zu tragen. Dieser ist auch während des Unterrichts zu tragen und darf nur kurzfristig sowie in Ausnahmefällen und mit Erlaubnis abgenommen werden. MNS sind selbst anzuschaffen und mitzubringen. Die Schulleitung trägt gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern dafür Sorge, dass der MNS-Pflicht Rechnung getragen wird. Sollten sich Schülerinnen und Schüler diesen Sicherheitsanordnungen widersetzen und sind uneinsichtig, so können sie vom Unterricht ausgeschlossen und vom Schulgelände verwiesen werden.
• Ausnahmen bezüglich der MNS-Pflicht können nur ggf. gestattet werden, wenn zuvor ein Antrag mit aktuellem ärztlichen Attest versehen eingereicht wurde. In diesem Attest muss deutlich werden, dass das Tragen eines MNS aus medizinischen Gründen nicht möglich ist. Dabei muss außerdem angeführt sein, für welche Dauer dies gelten und ob ein MNS generell nicht oder zumindest zeitlich befristet (z.B. außerhalb des eigenen Sitzplatzes) getragen werden kann. Sollte eine solche Bescheinigung eingereicht werden, so soll trotzdem ein Visier getragen werden.
• Trotz des MNS besteht die Pflicht, Abstände zueinander einzuhalten, sofern möglich. Umarmungen, Händeschütteln, etc. sind leider weiterhin untersagt.
• Zu Beginn des Schuljahres werden noch einmal die Hygienevorschriften erläutert.
• Im Gebäude sorgt eine Art „Einbahnstraßensystem“, welches großflächig auf dem Boden verzeichnet ist, für möglichst geringe Kontakte auf den Fluren. Der Eingang ist ausschließlich am Aula-Aufgang, der Ausgang befindet sich am Haupteingang. Diese Regelung ist dringend einzuhalten.
• Lehrerinnen und Lehrer werden angehalten, sich - gemäß der vom Land geschaffenen Möglichkeiten - im 14-tägigen Rhythmus auf COVID-19 testen zu lassen.
• Die Nutzung der Corona-Warn-App wird allen am Schulleben Beteiligten empfohlen.

UNTERRICHT
• Vor Beginn des Unterrichts – auch im Anschluss an die großen Pausen – stellen sich alle Schülerinnen und Schüler in Abständen vor dem Gebäude auf und werden dort von ihren Lehrkräften abgeholt sowie ins Gebäude geführt. Pylonen mit den jeweiligen Klassenbezeichnungen dienen als Hilfestellung für die Schülerinnen und Schüler, um sich adäquat in Reihen aufzustellen.
• In jedem Klassenraum stehen am Waschbecken Seife und Trockentücher zum Händewaschen zur Verfügung. Alle Schülerinnen und Schüler waschen sich vor Beginn des Unterrichts und nach den Pausen die Hände. Alternativ können die Hände sorgsam desinfiziert werden – dabei muss auf den Hinweis „bedingt viruzid“ beim Desinfektionsmittel geachtet werden.
• Alle Lehrkräfte tragen im Unterricht einen MNS. Sofern sie einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu den Schülerinnen und Schülern einhalten, können sie diesen vorübergehend absetzen. Auch Schülerinnen und Schüler, die vor der Klasse an Tafel oder Activeboard eine Präsentation halten und dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern wahren, können diesen kurzzeitig ebenfalls abnehmen.
• Es wird eine regelmäßige Durchlüftung der Räume erfolgen, spätestens alle 30 Minuten, am besten fortlaufend. Alle Fenster können weit geöffnet werden.
• Die Anordnung der Tische und der Sitzordnung sind vorgegeben und dürfen nicht verändert werden. Die Sitzpläne werden fortlaufend dokumentiert.
• Jeder Raum wird vor der Nutzung grundgereinigt und desinfiziert, bevor eine Neubelegung beginnt.
• Während des Unterrichts dürfen die Schülerinnen und Schüler für Toilettengänge den Klassenraum nur einzeln verlassen.

PAUSEN
• Auch in den Pausen gilt die Pflicht zum Tragen des MNS. Zum Verzehr des Pausensnacks und zum Trinken darf der MNS kurzzeitig abgenommen werden. Dabei ist insbesondere auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu achten.
• Aufsichten unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Einhaltung der MNS-Pflicht.
• Auch in den Toiletten ist der Mindestabstand einzuhalten.

SCHULMENSA
• In den Räumlichkeiten der Mensa ermöglicht die Anordnung der Tische und Stühle überall die Einhaltung des Mindestabstands (1,5 m), zusätzlich halten Markierungen auf dem Boden insbesondere an der Essenausgabe die Kinder zum Abstandhalten beim Warten an. Alle Räume sind mit einem „Einbahnstraßensystem“ ausgestattet, um Kontakte untereinander auf den Wegen zu minimieren.
• Vor Einnahme des Mittagessens desinfizieren alle Kinder ihre Hände, dies wird vom Betreuungspersonal sichergestellt.
• Das Essen erfolgt an festen Sitzplätzen, die Klassen sind einzelnen Räumen zugeteilt, die Tische sind mit Namensschildern gekennzeichnet und aus einer Skizze geht die jeweils tägliche Anordnung hervor und ermöglicht so ggf. die Kontaktverfolgung. Die Skizzen werden fortlaufend aktualisiert und dokumentiert.
• Essen wird einmalig ausgegeben, Salate werden im Vorfeld zubereitet und einzeln verpackt ausgegeben. Getränke werden vom Küchenpersonal ausgeteilt, welches selbstverständlich mit Einmalhandschuhen und MNS arbeitet.
• Je nach Anzahl der bestellten Mittagessen, erfolgt die Ausgabe zeitlich gestaffelt. Zwischen den einzelnen Gruppen, die das Mittagessen einnehmen, werden Tische und Stühle gründlich desinfiziert.
• Die regelmäßige bzw. fortlaufende Belüftung der Räumlichkeiten ist sichergestellt.
• Das Personal ist eingehend über die erforderlichen Hygienevorschriften informiert worden und mit dem schulinternen Hygienekonzept vertraut.

VORGEHEN UND ZUSTÄNDIGKEITEN IM KRANKHEITSFALL
• Eltern müssen umgehend die Schule benachrichtigen,
a) wenn ihr Kind leichte Krankheitssymptome aufweist oder
b) (präventiv) in häusliche Quarantäne gesetzt worden ist.
• Sollten Schülerinnen und Schüler leichte Krankheitszeichen (z.B. Schnupfen) aufweisen, so müssen sie 24 Stunden beobachtet werden. Bleiben weitere Symptome aus, nehmen die Schülerinnen und Schüler am Unterricht wieder teil. Bei stärkeren Beeinträchtigungen (z.B. Halsschmerzen, Husten, Fieber, etc.) ist immer die Abklärung durch den Arzt erforderlich.
• Schülerinnen und Schüler, die während der Unterrichtszeit Symptome zeigen (insbesondere Fieber), müssen zum Schutz der Anwesenden unmittelbar nach Hause geschickt werden. Auf die Nutzung von öffentlichem Personennahverkehr (Busse und Bahnen) ist zu verzichten!
• Die Schulleitung nimmt bei einem Verdachts- oder Infektionsfall unverzüglich Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf und spricht das weitere Vorgehen ab (z.B. Eruierung der Kontaktpersonen, Quarantänemaßnahmen für einzelne Personen bzw. ganze Lerngruppen). Des Weiteren wird von der Schulleitung das Krisenteam der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg informiert.
• Im Falle einer Quarantänemaßnahme sind Schülerinnen und Schüler vom Präsenzunterricht ausgeschlossen und nehmen – soweit möglich – am Distanzunterricht teil.

Das vorliegende Hygienekonzept wird fortlaufend geprüft und umgehend an die bestehenden Erfordernisse angepasst und in der veränderten Form erneut auf der schulischen Homepage veröffentlicht sowie an den Schulträger weitergeleitet.

gez. Schulleitung

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