Katholische Religion
22. März 2026 um 22:00 Uhr

Im Religionsunterricht der Einführungsphase haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit biblischen Schöpfungserzählungen und modernen Formen des Lob- und Dankliedes beschäftigt. Ausgangspunkt war die Frage, wie Menschen – damals wie heute – ihr Staunen über die Welt, das Leben und die komplexen Zusammenhänge des Universums in Worte fassen können.

Nach einem persönlichen Brainstorming zu dem, was sie an der Welt fasziniert, entwickelten die Lernenden eigene Schöpfungsgeschichten oder poetische Texte des Dankes. Dabei verbanden sie naturwissenschaftliches Wissen aus Biologie, Chemie und Physik mit kreativer Sprache und individuellen Perspektiven.

Entstanden sind sehr unterschiedliche, eindrucksvolle Texte, die zeigen, wie vielfältig junge Menschen heute über Ursprung, Leben und Verantwortung nachdenken. Eine Auswahl dieser Schülerarbeiten ist im Folgenden zu lesen.


Text 1
Ehre dem Herrn, unseren Gott, unser Licht
Schätze das einzigartige Leben
Sei dankend für das einzigartige Leben
Bewundere das einzigartige Leben

Er setzte die Erde an die perfekte Stelle,
nicht zu warm, nicht zu kalt.
Den Menschen erschaffte er auch perfekt,
nicht zu klein, nicht zu groß.

Er gab ihnen Gefühle und Gedanken,
Einen wunderschönen Körper,
Mit so vielen komplexen Funktionen,
die zufällig alle miteinander agieren.

Blutbahnen, Nervenzellen, Gehirnprozesse, Sprechapparat,
Atemwege, Knochen, Muskeln,
Sinnesorgane, Immunsystem
Und das Herz, unser wichtigstes Organ.

Und die Natur, so wunderschön.
So ruhig, aber gleichzeitig so stürmisch.
Gewässer, Berge, Wüsten, Wälder
Blüten, Bäume, Sträucher und Früchte
Anonym (EF)


Text 2
Einst erschaffte Gott die Grundlage von allem,
die Meere, das Land, die Pflanzen der Erde
und alle Lebewesen, die sie besiedeln.
Er setzte den ersten Baustein für das,
was unser zu Hause werden würde.
Er ist älter und weiser als alles, was wir kennen,
und setzt die Gesetze der Welt fehlerfrei,
und daraus schuf sich alles Schöne,
die schöne Schöpfung, in der wir leben.
Unsere Heimat ist die Erde,
unsere Nachbarn sind die Planeten,
und die Sterne, die uns umgeben,
geschaffen aus demselben Grund wie wir.
Unser Gott ist allumfassend,
der eine, der uns das Universum schenkte,
von dem wir ein Teil sind.
Geboren aus dem Sternenstaub,
aus dem sich alles zusammensetzt
Leona (EF)


Text 3
Gott, ich finde, du bist der Größte, du bist Perfektion im Begriff.
Du hast das Universum, die Sterne und Planeten gemacht.
Einfach perfekt. Auch schenkst du uns eine perfekte Atmosphäre zum Leben.
Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, damit wir leben können. Du hast uns das Wasser geschenkt, damit wir davon leben können.
Aber nicht nur wir Menschen, sondern auch die Tiere und die Natur. Auch hast du uns die Pflanzen geschenkt, welche uns das Atmen ermöglichen.
Dafür kann man wirklich dankbar sein.
Du lässt Gras wachsen, damit die Tiere zu essen haben und wir, die Menschen, Brot.
Gott, du hast alles perfektioniert, sogar an jedes einzelne Tier gedacht und ihnen Zufluchtsorte gegeben wie hohe Berge für die Steinböcke oder auch Felsen als Zufluchtsort für Klippendachse.
Du hast für jedes Tier einen Platz geschaffen.
Du hast uns auch die Sonne und den Mond geschenkt, welche uns den Tag einteilt. Am Tag arbeiten wir. In der Nacht ruhen wir uns aus. Auch dafür kann man dankbar sein, weil wir Zeit zum Arbeiten und Zeit zum Regenerieren haben.
Auch hast du uns Menschen einen Verstand geschenkt. Dadurch konnten sich manche Menschen Erfindungen ausdenken, welche uns das Leben vereinfachen, wie Autos, Züge oder Flugzeuge. Dadurch können wir die ganze Welt bereisen und die Schönheit deiner Schöpfung sehen.
Seine Schöpfung ist riesig und voller Wunder. Wir sollten jeden Tag dankbar sein für die Natur, die Tiere, das Essen, die Familie und jeden neuen Tag. Halleluja
Justus (EF)

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