Frau Isenberg wurde 1996 in einem kleinen Stadtteil names Cronenberg in Wuppertal geboren. Als sie vor neun Jahren ihr Studium begann, zog sie nach Bochum und wohnt seitdem auch dort. Sie gelangt mit der U35 zur Schule, welche hier am Haranni eine der bekanntesten U-Bahnen ist.
Bevor Frau Isenberg zu uns an das Haranni-Gymnasium kam, unterrichtete sie an der Graf-Engelbert-Schule in Bochum und machte ihr Referendariat am ebenfalls in Bochum befindlichen Neuen Gymnasium. Zunächst arbeitete Frau Isenberg an zwei Tagen am Haranni-Gymnasium und an den übrigen Tagen an einer Gesamtschule in Wuppertal. Seit dem Halbjahresbeginn ist sie nun in Vollzeit und damit also jeden Tag bei uns an der Schule. Sie unterrichtet Mathe und Deutsch. Frau Isenberg, die sich selbst als quirlig bezeichnet, erzählte uns, dass sie Deutsch wählte, da sie es liebt zu lesen und über Gedichte und sonstige Sachen zu diskutieren. Auch war Deutsch ihr Lieblingsfach in der Schule. Mathe wählte sie, weil sie die Themen sehr gut konnte und es ihr Spaß machte – beziehunsgweise noch immer macht, da sie ja Mathelehrerin ist.
Frau Isenberg wollte nicht nur Lehrerin werden, sondern auch Ärztin. Sie sagt, dass sie nicht länger warten wolle mit dem Arbeiten und entschloss deshalb, den Job als Lehrkraft zu wählen. Frau Isenberg erzählt, dass sie sich mit ihrem damaligen Mathelehrer einen Plan ausgedacht hatte, nämlich, dass sie Mathe studieren sollte und dann das Referendariat bei ihm abschließen könnte. Dies, sagt sie, war aber nicht der einzige Lehrer, der toll war. Sie meint, dass sie ganz tolle Lehrer hatte. Ebenfalls erzählt Frau Isenberg, dass ihr Vater als Lehrer an einer Schule für Menschen mit einer geistigen Behinderung arbeitet.
Frau Isenberg gefällt an unserer Schule besonders gut, dass hier jeder jeden kennt. Dies ist ihr insbesondere aufgefallen, als sie ganz neu an der Schule war, da sie von Schülerinnen und Schülern gefragt wurde, ob sie eine neue Lehrerin sei. Was sie auch gerne mag ist, dass unsere Schule nicht so groß ist. Ebenfalls findet sie die Klassen und das Kollegium sehr nett.
Text: Emilia Nicoletti, Jahrgangsstufe 7



