Haranni-Gymnasium - Zukunft mit Herkunft

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Ein Reisebericht von Amin Bouakline (8c)
Es war 7:00 Uhr morgens und wir standen alle voller Tatendrang (und Schlafmangel) am Bahnhof, bereit für unser großes Abenteuer nach Trier. Obwohl an diesem Tag kein Unterricht anstand, waren wir alle voller Energie und erwarteten die letzten Nachzügler, die wahrscheinlich noch im Bett lagen und von antiken Ruinen träumten. Endlich waren alle da und unsere Truppe, bestehend aus dem Lateinkurs der Jahrgangsstufe 8, Frau Leogrande und Frau Hirschberg, machte sich bereit für Tage voller Spaß und lateinischer Weisheit.
In Trier angekommen, schlugen wir uns durch die Gassen, erkundeten die Stadt, erfuhren einiges über die wichtigsten antiken Bauwerke Triers - die Porta Nigra, die Konstantinbasilika und auch die Kaiserthermen – und übersetzten sogar einen lateinischen Spruch auf einem Kirchturm – wer hätte gedacht, dass Latein im echten Leben tatsächlich nützlich sein könnte? Nach der Stadt-Rallye, die mehr an eine olympische Disziplin erinnerte, sind wir alle erschöpft zurück in der Jugendherberge angekommen. Doch an Ruhe war nicht zu denken, denn Frau Hirschberg und Frau Leogrande waren immer noch voller Enthusiasmus und planten bereits das nächste Abenteuer für den Abend.

Collage Trierfahrt 2024
Beim Abendessen in der Jugendherberge gab es zwar keine antiken Speisen, aber das Essen war dennoch ein Fest für die Geschmacksnerven. Anschließend haben wir uns zum alten Amphitheater aufgemacht, wo uns ein Gladiator durch die Geschichte dieses antiken Bauwerks führte. Nachdem wir uns zwischen Bus und Fußmarsch zurück zur Jugendherberge entschieden hatten, teilten wir uns in zwei Gruppen auf – die einen schlenderten durch die Straßen, die anderen ließen sich im Bus durchschütteln. Unterwegs tauschten wir Geschichten aus, die mal mehr und mal weniger glaubwürdig waren.

Am nächsten Morgen gab es pünktlich um 8:00 Uhr Frühstück und dann begann das große Taschenpacken für unsere letzte Erkundungstour durch Trier. Wir besuchten die alten Kaiserthermen, die trotz ihres Alters immer noch erstaunlich gut erhalten waren. Nach einer letzten Runde durch die Stadt hieß es Abschied nehmen von Trier – mit einem lachenden und einem weinenden Auge, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir bald wieder im Schulalltag ankommen würden.
In Herne angekommen, warteten wir geduldig, bis jeder abgeholt wurde, und verabschiedeten uns von einer Reise, die uns nicht nur viel über die Geschichte Triers, sondern auch über uns selbst gelehrt hatte.
Zusammengefasst war diese Reise ein wildes Abenteuer voller Lacher, lateinischer Sprüche und unvergesslicher Erlebnisse. Wer hätte gedacht, dass Bildung so viel Spaß machen kann?

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